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Das Schloss war eines der ersten in der Umgebung von Macon, das, provoziert durch den Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 in Paris, unter dem Angriff der Welle der Revolte zu leiden hatte.
Am 26. Juli wurde es verwüstet und geplündert. Schöne Bäume wurden gefällt und eine Scheune zerstört. Von den Aufständischen heimgesucht, zogen der Gutsherr und seine Gattin es vor, in die benachbarten Wälder zu fliehen. Es bleibt anzumerken, dass schon vor diesem besagten Jahr ein ernster Konflikt den Schlossherren gegen die Dorfbewohner aufbrachte und zwar aufgrund einer Quelle, die ein Teil der Bevölkerung für öffentlich und zum Gebrauch der Allgemeinheit hielt, obgleich der Gutsherr sie als sein Eigentum ansah.
Wie dem auch sei, die Einfriedigung der Quelle, die dazu diente, die Benutzung zu unterbinden oder den Zugang zu ermöglichen, wurde durch die Angreifer zerstört. In den Annalen ist nachzulesen, dass sich die Bande in der Umgebung ausbreitete und die Schlösser von Saint- Maurice, Clessé, Péronne und Montbellet plünderte oder mehr oder weniger verwüstete. Die Schlösser von Lugny und Senozan wurden in Brand gesetzt. Aus diesem Grunde wurde, um diesen Tag ins Gedächtnis zurückzurufen und feierlich zu begehen, im Jahre 1989 die Strasse, die auf den Eingang des Schlossgeländes mündet, umgetauft, um den neuen Namen Rue du 26. Juillet 1789 (Strasse des 26. Juli 1789) zu erhalten.
Gegen Ende des 19. Jahrhundert. wurde das Schloss mehr oder minder dem Verfall überlassen, bis es 1972 von Henri Jadot gekauft, restauriert und in ein Luxushotel umgewandelt wurde. Seit 1990 hat Françoise Faucon, gegenwärtige Besitzerin, die Leitung des Hotels inne. Sie achtet unter Mitwirkung des sehr professionellen Teams ganz besonders auf die Erhaltung des Schlosses, damit ihre Gäste in diesem authentischen Rahmen und anlässlich ihres gastronomischen Aufenthaltes gleichermaßen vom mysteriösen wie auch heimeligen Charme des Mittelalters eingefangen werden.
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